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Erinnerung an ein verschwundenes Dorf

Geschichte: Eine Initiative will das Schicksal des Grenzortes Vockfey darstellen. Der Ort im alten Grenzgebiet wurde im Jahr 1973 abgerissen. Jetzt entsteht ein Mahnmal.

Vockfey - Die Steine atmen Geschichte. Rote Ziegel mit unregelmäßigen Kanten, manche zerbrochen. Dazwischen Moos, Grasbüschel. Es riecht leicht muffig. "Das ist das, was von den Gehöften des Elbmarschendorfs Vockfey nach der Zwangsaussiedlung übrig geblieben ist", sagt Karin Toben (58). Die Journalistin ist Initiatorin des einzigartigen Projekts im rechtselbischen Amt Neuhaus (Kreis Lüneburg). Am Rand des fast vollständig zerstörten Dorfs, an der Kreisstraße 52, entsteht aus den jahrhundertealten baulichen Überresten eine Gedenkstätte mit einem kleinen Info-Haus und einer kunstvoll arrangierten steinernen

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Artikel erschienen im Hamburger Abendblatt

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